Liviu Holender in Wildschütz Gärtnerplatztheater München 2018

ABOUT

"...setzt seinen attraktiven Bariton gewinnbringend ein"

- Das Opernglas

"....stimmlich hochelegant..."

- Frankfurter Rundschau

"...wielded a beautifully sonorous baritone..."
                                - bachtrack

 

Der österreichische Bariton Liviu Holender hat seine Liebe zur Oper schon früh entdeckt als

Mitglied der Opernschule für Kinder an der Wiener Staatsoper, wo er u.a. als Hirte in Tosca auftrat. Seine umfassende musikalische Ausbildung erhielt er in seiner Heimatstadt Wien, wo er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Klarinette und am Konservatorium Klavier studierte. Ab 2013 erhielt er an der Wiener Musikuniversität Gesangsunterricht bei Karlheinz Hanser. Daneben schloss er sein Magisterstudium der Rechtswissenschaften ab.

Highlights der kommenden Spielzeit werden neben Rollendebüts als Olivier (Capriccio), Peter

Besenbinder (Hänsel und Gretel), der Graf (Der Ferne Klang) und Sharpless (Madama

Butterfly) im Rahmen seines Engagements an der Oper Frankfurt zwei Fledermaus- Engagements als Dr. Falke am Teatro Carlo Felice Genua unter Fabio Luisi und im Musikverein Graz (konzertant) sein. Im Wiener Konzerthaus singt er mit den Wiener Philharmonikern unter Franz Welser-Möst den Jesus in Bachs Matthäuspassion.

 

Von 2017 bis 2019 war er Ensemblemitglied am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz,

wo er u.a. Partien wie Graf Eberbach (Der Wildschütz), Papageno (Die Zauberflöte),

Guglielmo (Così fan tutte), Schaunard (La Bohème) sowie Hans Scholl in Udo Zimmermanns

Die weiße Rose sang. Seit der Spielzeit 2019/ 2020 ist er Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Dort war er bereits in der Hauptrolle des Henrik in der Neuproduktion Die Maskerade von Carl Nielsen, sowie als Marullo (Rigoletto) und Marco (Gianni Schicchi), Conte Almaviva (Le nozze di Figaro), Leone (Tarmerlano), Steuermann (Tristan und Isolde), Moralès/Dancaïro (Carmen) und Masetto (Don Giovanni) zu erleben.

 

Gastengagements führten ihn ans Teatro alla Scala in Mailand, wo er in der Rolle des Silvano (Un ballo in maschera) debütierte und ans Teatro del Maggio Musicale Fiorentino, wo er unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta als Dr. Falke (Die Fledermaus) und in einer von Daniele Gatti dirigierten Neuproduktion von Ariadne auf Naxos als Harlekin zu erleben war. Sein Debüt in der Partie des Heerrufers (Lohengrin) gab er beim Tokio Spring Festival (Dirigat: Marek Janowski). Außerdem übernahm er an der Lettischen Nationaloper in Riga die Rolle des Conte Almaviva, die er neben Silvio (Pagliacci) auch an der Nationaloper Bukarest sang. Bei den Bregenzer Festspielen 2019 stand er als Marullo auf der Bühne.

 

Neben seiner regen Tätigkeit auf der Opernbühne ist Liviu Holender auch ein zunehmend gefragter Konzertsänger. Höhepunkte seiner Konzerttätigkeit sind u.a. Mahlers Des Knaben Wunderhorn mit dem Jerusalem Symphony Orchestra unter Frederic Chaslin und das Brahms Requiem mit dem Sinfonieorchester Basel unter der Leitung von Marek Janowski. Sein Interesse gilt auch dem Lied. Er war Stipendiat der Liedakademie des Heidelberger Frühlings im Jahr 2021 und sang im Rahmen der Royaumont Lied Académie Paris Liederabende in der Philharmonie de Paris, bei Radio France Musique, beim Festival Royaumont, im Auditorium des Musée d’Orsay und in der Opera de Lille.